
👉Ich wollte Ferien buchen. Doch die Appartements, die ich mir ausgesucht hatte, waren bereits ausgebucht.
Zuerst war ich enttäuscht – hatte ich mir den Aufenthalt doch so lauschig und nett vorgestellt. Diese Türe war zu.
👉Doch wie es das Leben so will, machte mich eine Freundin auf einen anderen Anbieter aufmerksam.
Ich buchte dort – und war überrascht:
Das neue Appartement lag direkt am Meer, war grösser und komfortabler.
Eine neue Türe 🗝️ hatte sich geöffnet.
Nach langem Suchen fand ich endlich meine Traumwohnung – ganz kurzfristig.
Die alte Wohnung musste untervermietet werden, und alles lief drunter und drüber. Ich hatte mir ein Zeitfenster ausgesucht, in dem ich übers Wochenende und den darauffolgenden Montag zügeln wollte.
Doch die Umzugsfirma, die ich wenige Tage vor dem Termin anfragte, hatte erst später Kapazitäten. Ich war enttäuscht – ich wollte den Umzug in diesen drei Tagen über die Bühne bringen. Nun musste ich alles an einem Tag erledigen, an dem abends noch ein Lehrgang startete. Eine echte Planungspanne – es fühlte sich an, als würde mir die Türe vor der Nase zugeknallt.
Doch dann geschah etwas Unerwartetes:
Die Maler, die ursprünglich nur ein Zimmer streichen sollten, fanden spontan Zeit für die ganze Wohnung. Und so konnte ich mein neues Zuhause ein paar Tage später mit frischem Anstrich und grosser Freude beziehen.
Ausserdem hatten wir eine fantastische Zügelcrew.
Wäre die frei gewesen an meinem Ursprungstermin?
Diese Türe🗝️ hatte sich weit geöffnet.

Immer wieder kommt im Leben alles anders, als gedacht oder geplant.
Zuerst sind wir enttäuscht, wütend, frustriert. Doch ich habe mir angewöhnt, mich bei jedem „Türknallen“ gleich zu fragen:
Welche neue Türe 🗝️ öffnet sich jetzt?
Und dann halte ich Ausschau nach der nächsten Türklinke. Denn sie ist fast immer da – oft mit neuen, wunderbaren Chancen dahinter.
„Hinter jeder geschlossenen Tür verbirgt sich ein Ruf – ein leises Flüstern neuer Pfade und ungeahnter Möglichkeiten. Wage es, die nächste Türklinke zu berühren, denn dort wartet dein nächstes Abenteuer, dein neuer Anfang.“
1. Welche Tür ist gerade zu?
Formuliere in einem Satz, was nicht geklappt hat.
Beispiel: „Mein Jobangebot wurde abgelehnt.“
2. Was fühlst du gerade dabei?
Wähle ein Gefühl, das dich momentan am stärksten bewegt.
Beispiel: „Enttäuschung.“
3. Was sollte ursprünglich passieren?
Was war dein Plan oder Wunsch?
Beispiel: „Ich wollte die neue Stelle antreten und dort durchstarten.“
4. Was ist stattdessen passiert?
Beschreibe, was jetzt passiert oder sich abzeichnet.
Beispiel: „Ich muss weiter suchen und habe Zeit, meine Fähigkeiten zu verbessern.“
5. Welche neue Chance erkennst du darin?
Auch wenn sie klein ist – was könnte sich jetzt für dich ergeben?
Beispiel: „Ich kann neue Kompetenzen aufbauen und meine Suche breiter anlegen.“
Ich war 7 Jahre verheiratet und habe in dieser Zeit zwei wundervolle Töchter geschenkt bekommen. Leider ist meine jetzige Ex-Frau psychisch sehr labil, was ich lange Zeit nicht wahrhaben wollte. Als ich einmal nach Hause kam und sie schon beim Gartentor die Kinder anschreien hörte, wusste ich, dass diese Ehe keine Zukunft hat. Aber was passiert mit meinen Kindern?
Als ich körperlich am Ende diese Frau verliess, knallte eine Türe zu. Nicht wegen ihr, sondern weil ich meine geliebten Mädchen nicht mehr um mich hatte. Die Angst, dass sie keine schöne Kindheit haben könnten, raubte mir fast den Verstand. Bis ich begriff, wenn ich dafür sorge, dass es meiner Ex-Frau gut geht, dann geht es auch meine Girls gut. Der Preis dafür war die Aufgabe meines persönlichen Glücks.
Um mich ein wenig mit all dem zu versöhnen, und um mögliche weitere Eskalationen verbal einzudämmen oder gar nicht entstehen zu lassen, habe ich eine Coaching Ausbildung an der Onken Academy gemacht. Das hat mir nicht nur das Werkzeug für eine besser Kommunikation in die Hand gegeben, sondern durch die vielen Übungen und der Interaktion mit meinen Klassenkamerad/innen sehe ich nun je länger je mehr wieder Licht am Horizont, quasi durch Spalt der sich immer weiter öffnenden Tür.
Chrigel
Meine erste Türe schlug zu, als ich herausfand, dass mich mein Mann seit 1 Jahr mit einer Krebserkrankung, die er nicht hat, angelogen hat. Er erfand rund um diese Krankheit Geschichten. Am Tag, als ich das herausfand, war die Tür mit einem lauten Knall zu und das 1300 km von „zu Hause“ weg.
Die Erkenntnis, dass mein Mann ein Narzisst sein muss, erleichterte mir die Trennung, obwohl die Verletzungen danach erst richtig schlimm wurden.
Kaum dass ich alles erledigt hatte, stirbt meine Mutter und ich machte mich zum ersten Mal im Leben mit dem Auto auf diese Reise, 1300 km in die Heimat und wieder zurück. Auf dieser Reise in die Vergangenheit haben sich für mich einige Kreise geschlossen. Das Fazit der ganzen emotionalen Reise ist, ich schaffe alles und ich bin frei.
Gaby
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