
Im Studiengang Coaching Professional OA lernst du, wie man Menschen empathisch, ziel- und lösungsorientiert begleitet und schliesst den Lehrgang mit einer Diplomarbeit zum Diplom ab.

Nach diesen 24 Tagen kannst du mit einer breiten Toolbox von über 30 Methoden und einer wertschätzenden Haltung Menschen in ihrem Lösungsfindungsprozess begleiten: kompetent und professionell.
Du bist nun bereit, dein Können beruflich erfolgreich einzusetzen.
Nach dem Diplom Coaching Professional OA hast du nebst einem eigenen aufgeräumten Leben die Kompetenz, andere empathisch, ziel- und lösungsorientiert zu begleiten.
Du bist fit für jegliches Life-Coaching.
Dauer: 24 Tage
Wie: Präsenz- und Onlineunterricht
Abschluss: Diplom Coaching Professional OA
Wo: Bahnstrasse 21, 8610 Uster
Weiterführung: eidg. Fachausweis betriebliche*r Mentor*in

Nimm direkt Kontakt mit uns auf:
Zertifikatstag
Du stellst dein persönliches Coachingkonzept vor und zeigst in einem Live-Coaching, dass du systemisches Coaching kompetent anzuwenden weisst.
Diplomsemester
Du erlernst wichtige Konzepte aus der Resilienzforschung, dem Kompetenzmanagement, der Polyvagal-Theorie und Elemente aus der Psychologie, die dich befähigen, auch anspruchsvolle Themen zu begleiten.
Diplomierungstag
Du stellst deine Diplomarbeit vor und zeigst in einem Live-Coaching, dass du ein Profi bist.
Coaching ist eine effektive, hilfreiche Beratungsform. Dabei geht es darum, einem Menschen bei aktuellen schwierigen Themen oder einer grossen Herausforderungen wieder den Blick auf Lösungen zu ermöglichen. Dazu braucht es oft einen Perspektivenwechsel.
Ein Coach begleitet diesen Lösungsfindungsprozess durch eine empathische Haltung, einem Gesprächsablauf und verschiedenen Methoden.
Die meisten Klienten gewinnen im Coaching: Übersicht – Zuversicht – Ideen – Gewissheit – Lösungen.
Coaching ist lernbar. Wir zeigen dir wie!
Oft geht es im Coaching um berufliche Themen, Veränderungswünsche, Krisen im Job, Streit im Team, Konflikte mit Vorgesetzten, Über- und Unterforderung.
Ebenso kann Coaching für private Themen eingesetzt werden. Liebesnöte, Kindererziehung, Klärung schwieriger Situationen, eigene Sinnfindung, neue Ausrichtung, Entscheidungen.
Du kannst Coaching in all diesen Settings anwenden:
Du kannst Coaching mit Erwachsenen und Jugendlichen anwenden, deine Jobkompetenzen damit erweitern, deine eigenen Themen aufarbeiten und dabei ziel- und erfolgsorientierter werden, eine Teilselbständigkeit (bei einer vollen Selbständigkeit empfehlen wir den Abschluss mit Diplom!) aufbauen und für alle herausfordernden Situation (eigene und die von anderen) ein hilfreiches, wirksames Kommunikationswerkzeug zur Hand haben.
Wir haben die Richtlinien und Qualitätskriterien aller eidg. anerkannten Abschlüsse in unsere Lehrgänge integriert und sind somit anschlussfähig.
Die Abschlüsse Zertifikat Coaching Advanced OA und Diplom Coaching Professional OA sind bereits Teilabschlüsse von drei schweizweit anerkannten und subventionierten Abschlüssen.
Nach unseren Abschlüssen kannst du dich weiter bilden, zum
eidg. Fachausweis betriebliche/r Mentor/in
Dieser Abschluss ist subjektfinanziert! Sie erhalten ihre Investitionen vom Coachinglehrgang und die Weiterführung zum Mentor, also ihre Gesamtkosten, zu 50% zurück.
Bei diesem Abschlüssen handelt es sich um Prüfungen sur dossier und eine externe Fachprüfung.
Es braucht nebst dem Coachingabschluss also noch drei Dinge:
Alle deine Nachweise des Coachinglehrganges sind anschlussfähig an diesen Abschluss.
Weiterführung bis zum anerkannten Abschluss, «psychosoziale Berater/in SGfB» (geschützter Fachtitel, Schweizerische Gesellschaft für Beratung) ist in Kooperation mit dem Frauenseminar Bodensee jederzeit möglich. Zusätzlich mit externer Prüfung: Abschluss zum eidg. Diplom.
50% subjektfinanziert: Der Lehrgang psychosoziale Beratung mit Abschluss des eidg. Diploms wird vom Bund bis zu 50% subventioniert.
Das Anerkennungsverfahren läuft direkt über das Frauenseminar Bodensee.
Wenn du zu unserer Coachingausbildung das Zertifikat Berufsbeistandschaft OA mit 18 Tagen dazu buchst, kannst du an unserem Partnerinstitut Frauenseminar Bodensee noch die restlichen 30 Tagen bis zum Abschluss psychosoziale Berufsbeistandschaft SGfB absolvieren.
Das SGfB ist die Schweizerische Gesellschaft für Beratung.
50% subjektfinanziert: Der Lehrgang psychosoziale Berufsbeistandschaft mit Abschluss des eidg. Diploms wird vom Bund bis zu 50% subventioniert.
Du wirst oft privat von Freunden und Arbeitskolleg/innen um Unterstützung und Rat angefragt. Es heisst von dir, du kannst dich gut in Menschen einfühlen.
Du möchtest aus deiner Tugenden etwas Handfestes machen und dich Kompetenzen aneignen, um Menschen im privaten oder beruflichen Umfeld kompetent zu begleiten und zu fördern.
Du willst Praxisinstrumente lernen und dein Toolbox für gute Interventionen füllen.
Du arbeitest im Gesundheitswesen oder bist Führungskraft. Du bist Bildungsfach- oder eine Beratungsperson. Du bist im sozialen Leben engagiert als Eltern oder Grosseltern oder gerade in Selbstfindung. Oder du bist ganz einfach am Menschen und seinem Wohlergehen interessiert.
Ideal ist diese Ausbildung für folgende Berufsgruppen, die ihr Gelerntes umsetzen wollen:
Du kannst weiblich oder männlich sein, jung oder älter, berufstätig oder in Sozialarbeit engagiert. Egal. Hauptsache, du interessierst dich für Menschen und bist bereit, auch bei dir selbst hinzuschauen.
Denn wer andere begleitet, startet immer bei sich selbst.
Deshalb wird unsere Ausbildung auch bei Ihnen eine Veränderung bewirken. Sei dir dessen bewusst und freu dich darauf.
Wir sind spezialisiert auf Potenzialentfaltung und Kompetenzerweiterung.
Viele unserer Teilnehmenden wollen ihr berufliches oder privates informelles Können wie gut zuhören, empathische Haltung, den Wunsch hilfreich zu unterstützen, mit Kompetenz und mit guten Tools unterlegen.
Ja, das lernst du! Denn wir reden in allen Stufen unserer Ausbildung nicht von Theorien, sondern immer von der Praxis. Coaching lernt man nur im TUN. Deshalb erlebst du alle Ideen des Coachings gleich am eigenen Leib und üben dieses dann selbst ein. Sowohl in ihren Peergroups als auch in ihrem Alltag.
Egal, ob du nun Führungskraft, Unternehmer/in, Trainer/in, Berater/in, Gesundheitsfachperson oder aktuell in einem sozialen Gefüge wie Mutterschaft, Grosselternschaft oder Selbstfindung unterwegs bist, du wirst von der Ausbildung profitieren!
Wir bringen unseren umfangreichen Wissensschatz und unsere langjährige Erfahrung im Begleiten von persönlichen Lernprozessen in die Lehrgänge ein und unterrichten erprobte und funktionierende Coachingmethoden nach dem Motto «best practise».
Wir vermitteln die Inhalte anerkannter Coachingschulen mit viel Leidenschaft und Kompetenz. Coaching darf auch leicht gehen. Und wenn es «Verständnis-Knöpfe» gibt – und die gibt es – dann entwirren wir diese mit viel Geduld und einer Prise Humor. Am Ende jedes Schulungstages gehen die Teilnehmenden bereichert, inspiriert, motiviert und bewegt nach Hause.
Es ist uns ein Anliegen, neben unseren fokussierten Unterrichtsinhalten auch individuelle Bedürfnisse und Fragen zu berücksichtigen. Dabei spielt bei uns der ganzheitliche Ansatz eine zentrale Rolle, so dass wir in unseren Betrachtungen stets Körper, Geist und Seele miteinbeziehen.
Theorien bereiten wir portioniert und didaktisch so auf, dass sie fass- und umsetzbar werden. Unser Coachingwissen soll sich dabei mit dem Bildungsstand und den Begabungen der Kursteilnehmenden verbinden. So weben wir Coaching in bestehende Lebenserfahrungen ein und gestalten individuelle Lernteppiche und Wissensmuster. Dadurch entsteht praxisorientiertes Lernen, welches nicht morgen vergessen ist, sondern sich nachhaltig in die Kompetenzpalette einreiht.
Wir sind ein führendes, eduquazertifiziertes Schweizer Erwachsenenbildungs-Institut mit der Möglichkeit zur Subjektfinanzierung durch den Bund und mit 100 Jahren Schulungserfahrung.
Wir arbeiten in dem Lehrgang mit:
Wir unterrichten
Kosten: CHF 8'880.-
oder Ratenzahlung: 12 x CHF 760.-,
zzgl. Einschreibegebühr von CHF 250.-
Es gibt Finanzierungsmöglichkeiten für Einzelne und Firmen. Die Informationen findest du hier.

Coaching ist eine Kommunikationsart, die Menschen weiterbringt. Coaching ist die Brücke zwischen dem jetzigen Leben und dem, was der Klient erreichen will.
Es ist ein Gesprächsablauf, der Menschen gedanklich an andere Orte führt, wo sie vorher noch nicht nach einer Lösung gesucht haben. Dieser neue innere Spaziergang startet einen spannenden Such- und Findungsprozess, welcher verändert, weiterbringt und zu konkreten Massnahmen führt.
Coaching ist lernbar! Wir zeigen, wie es geht. Coaching soll auch geübt werden, weil es eine andere Art der Kommunikation ist, die wir unter normalen Umständen nicht gebrauchen.
Das Kernelement im Coaching sind Fragen (nicht Antworten) und kreative Methoden. Wir vermitteln ausschliesslich anerkannte, wissenschaftlich erforschte Methoden namhafter Schulen und Begründer (Milton Erickson, Steve de Shazer, Gunther Schmidt etc.).
Wirklich gutes Coaching steht auf der Basis einer menschenorientierten, wertschätzenden Haltung mit einem Fokus auf die Stärken, Ressourcen und Möglichkeiten des Klienten.
Coaching ist extrem positiv, weil es kein Studieren über das Problem gibt, sondern die Lösung im Zentrum steht. Es geht also um die Zukunft und Ziele und nicht um Gründe und die Vergangenheit.
Systemisches Coaching berücksichtigt zudem das Umfeld des Klienten und erarbeitet nicht blindlings Ideen und Massnahmen, die ungünstige Auswirkungen auf den Klienten haben werden, sondern mögliche Ergebnisse und Konsequenzen werden im Gespräch beleuchtet.
Coaching hat mittlerweile gerade im beruflichen Kontext (Business Coaching) eine hohe Akzeptanz. Unabhängig, ob das Thema privat oder beruflich ist, Coaching ist effektiv und wirkungsvoll.
Welche Kompetenzen eignest du dir während des 12tägigen Coaching First Level Studienganges an?
Nach dem Zertifikat «Zert. Coaching Advanced OA» verfügst du über:
Nach dem "Diplom Coaching Professional OA" verfügst du über:
Während des Lehrganges Coaching First Level stellst du ein Buch vor. Du hast zusätzliche eine Pflichtlektüre von 3 Büchern.
Du brauchst 15 Peergroup Protokolle bis zu deinem finalen Abschluss.
Du erstellst ein Coachingkonzept, welches du vorstellst.
Du vertiefst dein Wissen durch eine Diplomarbeit.
Du machst sowohl am Zertifikatstag als auch im Diplommodul ein Live-Gespräch mit einer fremden Person.
Unsere digitale Lernplattform "Moodle" unterstützt dich dabei.
Die nächste Frage lautet: "Braucht es einen schweizweit anerkannten Abschluss für dein Ziel?"
Wir beraten dich gerne und nehmen Bezug auf dein Ziel!
Je nach Ausbildungsvorgeschichte können wir bis zu 30% der Lernzeit mit einer Gleichwertigkeit anerkennen. Anfragen diesbezüglich aufhier.
Die Ausbildung ist in mehrere Teile aufgeteilt. Wir empfehlen den Start beim Coaching First Level, in welchem du das Handwerk "Coaching" von der Pike auf erlernst.
Am besten verlangst du bei uns eine Datenofferte auf nfnkncdmych

Wir wollen dich im Innersten berühren, damit du dies mit anderen in Gesprächen professionell, kompetent und liebevoll tun kannst. Wir begleiten dich individuell und intensiv mit fundierter Fachbetreuung und leidenschaftlichem Engagement in deinem persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess. Wir bieten dir unsere jahrelange Praxiserfahrung im Umgang mit Einzelnen und Gruppen in spannenden Kursen an, damit du dein eigenes Lebenswissen und deine Visionen mit neu Gelerntem verbinden und dein individuelles Paket schnüren kannst. Nach unserem 16tägigen Studiengang «Coaching First Level» oder dem 25tägigen Lehrgang «Zert. systemisches-psychologisches Coaching» mit Zertifikatsabschluss* kannst du deine Wünsche wahr werden lassen und deine Herzensangelegenheit in die Welt hineintragen. Wir freuen uns auf dich!
*Weiterführungzu einem Diplomabschluss in Business Coaching und anerkannten Dachverbänden möglich.
Maya Onken, Margarita Basauri und Team.

Kürzlich war ich in einer Bar und sah aus den Augenwinkeln eine Person, mit der ich vor vielen Jahren einen heftigen Streit hatte. Wir konnten die Sache nie ganz klären und unsere eher freundschaftliche Beziehung ging daraufhin auseinander. Wenn ich eine persönliche Looser-Liste aufstellen würde, auf der ich all die Situationen aufschreiben müsste, in denen ich mich unfair behandelt fühlte, aber selbst auch falsch gehandelt hatte, dann wäre diese gescheiterte Freundschaftsbeziehung auf Platz 3.
Ich ging also kurz aufs Klo, um mich zu beruhigen und beschloss, mir durch die Anwesenheit der Person den Abend nicht verderben zu lassen. Die Bar war gross genug, um mich in einer anderen Ecke aufzuhalten. Ich entschied mich, mit meinen Freunden einen schönen Abend zu verbringen, die Person einfach zu ignorieren und jeden Augenkontakt mit ihr zu vermeiden. Das war der Plan.
Zurück an meinem Platz trank ich einen Schluck von meinem Getränk. Auf einmal griff meine Hand in meine Jackentasche und zückte mein Handy. Zu meiner eigenen Überraschung öffnete sich mein Mund und ich sagte: «Sorry, Leute, habe gerade eine SMS erhalten, muss heim.» Dann stand ich auf und ging.
Wie war das möglich? Was war genau passiert? Wie konnte ich entscheiden, dass ich bleiben würde und dann ging ich trotzdem? Spulen wir das Ganze nochmals zurück und schauen es uns im Detail an.
Ich war mit meinen Freunden da und fühlte mich wohl. Mein Körper wägte sich in absoluter Sicherheit, Zugehörigkeit, und er bekam genügend Zuwendung. Sind diese drei Grundbedürfnisse eines Menschen befriedigt, dann sind Körper und Psyche entspannt. Im Volksmund würde man sagen: Dieser Mensch ist glücklich.
Als ich damals jene Person erblickte, passierte in mir folgendes: Der Erkenntnis, dass es sich um eben jene Person handelte, folgte eine Flutwelle von Gefühlen, die durch mich hindurchwallten. Erschrecken, dass diese Person da war. Erinnerungen an all das, was geschehen war, in kleinen Bildfetzen. All die Gefühle, die bei diesen Bildfetzen dabei waren, wurden sofort wieder aktiv: Verletzung, Schmerz, Verzweiflung, Aggression, Wut, Trauer etc., dann sofort auch Schuldgefühle und Scham. Das alles wirbelte in ungeordnetem Bienensummen in mir herum. Bilder und Gefühle alarmierten in Sekundenschnelle mein limbisches System. Dies ist der Teil im Hirn, den wir auch das Reptilienhirn nennen. Es hat seit Urzeiten unser Überleben gesichert, denn es reagiert auf Gefahr mit drei Reaktionsmöglichkeiten: Flucht, Kampf und Sich-tot-stellen. Dieses System steuerte auch meinen Kopf, so dass ich sofort wegsah, als ich die Person erblickte und ihr den Rücken zukehrte (sich totstellen). Auf dem Klo versuchte ich dann, den Neocortex, das neue Hirn, das sich der Mensch über Jahrtausende dazu erworben hat – darum heisst er auch «neo» (neu) – einzuschalten. Ich versuchte, mit klaren, vernünftigen Gedanken eine Lösung für die Situation zu finden. Ich erwog die Grösse des Raums, die Wichtigkeit meiner Freunde, die möglichen Verhaltensweisen und deren Auswirkungen und entschied mich dann für «Kampf». Ich würde hier bleiben trotz Gefahr. Als ich mich jedoch wieder zurück in der «bedrohlichen Arena» befand, übernahm mein limbischen System wieder: Es entschied sich für «Flucht» und drängte mich, die Gefahrenzone zu verlassen und zu gehen.
Was hat das nun alles mit unserem Körper zu tun? Unser Körper hat keinen direkten Zugang zu logischen Gedanken. Er versteht diese Überlegungen nur, wenn wir ihm die entsprechenden Bilder senden. Wenn wir also denken: «Ich bleibe in der Bar und lass mir den Abend nicht verderben!», dann muss ich dem Gehirn ein Bild senden, wie ich mit meinen Freunden mit dem Rücken zur Gefahrenperson gedreht am Tisch sitze, trinke und lache.
Die Gedanken in unserem Kopf, welcher natürlich auch Teil des Körpers ist, hat einen direkten Zugang zu unserem Bewussten. Wir können also im Kopf bewusste Entscheidungen treffen, die wir dann willkürlich, also geleitet, umsetzen. Der Körper hingegen hat einen wunderbaren Zugang zu unserem Unbewussten.
Wie die meisten bereits wissen, kann man das Verhältnis zwischen Bewusstem und Unbewusstem mit einem Eisberg vergleichen. Nur seine Spitze (das Bewusste) ragt über die Wasseroberfläche hinaus, das meiste des Eisberges liegt jedoch darunter (das Unbewusste). Manche Forscher sprechen von 1% bewusster gegenüber 99% unbewusster Vorgänge. Dies bedeutet, dass der Körper Zugang zu einem riesigen Wissen hat, uns dieses aber nicht in Worten, sondern nur in Bildern, Emotionen und Handlungen mitteilen kann.
Man könnte jetzt sagen: «Das war doch völlig übertrieben, dass du da einfach gegangen bist». Aber mein Körper registrierte viele Informationen, die meinem Bewussten verborgen blieben. Er erinnerte sich an all die vielen unglücklichen Diskussionen, die Streits und die Trennung. Er wusste noch Bescheid, wie mir das alles an die Nieren ging. Die Bilder, die mir mein Körper die ganze Zeit schickte, lösten die bedrohlichen Emotionen aus, und mein Körper wusste, dass mir diese Situation nicht gut tat. Deshalb entschied er für mich, dass ich meine Anwesenheit im gleichen Raum, in welchem sich die Person aufhielt, unterbrechen und flüchten musste.
Leider leben wir in einem Zeitalter, in welchem die gedanklichen, bewussten Entscheidungen, also etwa 1 % unseres Wissens, als sehr hoch und einzig qualifiziert bewertet werden. Das, was wir denken, hat Bedeutung und nicht das, was wir fühlen. Es ist, als wenn wir den Kopf von unserem Körper trennen würden. Mein Plädoyer geht darauf hinaus, dass wir zurück zu unserem Ganzen kommen sollten. Dass wir Gedanken und Gefühle – also Bewusstes und Unbewusstes – nicht trennen sollten und dies im Grunde genommen auch nicht können. Es ist ein dauerndes Zusammenspiel zwischen bewussten und unbewussten Informationen, zwischen willkürlichen (gelenkten) und unwillkürlichen (nicht steuerbaren) Prozessen. Der Hauptweg der Kommunikation geht über Bilder und diese Tatsache können wir nutzen.
Wenn wir uns also zum Beispiel am Morgen ein Bild machen, wie der kommende Tag sein wird, dann wird der Körper sich darauf einstellen. Entsprechend der Bilder entwickeln sich Emotionen, welche die Grundlage für unsere Handlungen bilden. Entscheide ich bewusst noch im Bett, dass ich heute mit Leichtigkeit durch den Tag hüpfen und alle Herausforderungen lächelnd, gelassen und mit hoher Kompetenz überspringen werde, so dass ich am Abend glücklich und müde ins Bett fallen kann, dann habe ich mir ein Video des Tages gemacht. Diese gedankliche Bildfolge hat Auswirkungen. Mein Körper wird leichter aufstehen, gelassener das Frühstück richten und sich über das noch frische Brot freuen, weil der innere Film das so vorgesehen hat.
Die meisten Menschen machen sich solche Filme, aber leider oft negative! Sie kreieren Katastrophen und Druckmacherfilme, die ebenfalls ihre Auswirkungen haben. Entscheiden Sie sich bewusst für positive innere Bilder und Videos, das wird auf ihr Unbewusstes einen enormen Einfluss haben.
Ein Siegerbild? Was sehen Sie da? Jemand mit mindestens einem erhobenen Arm. Versuchen Sie es: Stehen Sie auf und nehmen Sie diese Haltung ein! In dieser Haltung können Sie nicht denken: «Ich bin ein kleiner nichtsnutziger Wurm», das geht nicht! Sie können denken: «Wow, geschafft, gesiegt» und die Emotionen von Stolz und innerer Kraft begleiten Sie dabei.
Der Erfolgsmarsch! Was sehen Sie, wenn Sie sich vorstellen, dass Sie zum Chef/zur Chefin ins Gespräch marschieren, um die Lohnerhöhung einzufordern und Sie sich gewiss sind, dass Sie das schaffen werden? Probieren Sie es aus, wie Sie gehen, wenn Sie sicher sind, dass der Erfolg auf Sie wartet. Bei diesem Gang haben Zweifel und kleinmachende Gedanken keinen Platz, sondern nur solche, dass Ihnen der Lohn zusteht, weil Sie einen guten Job machen. Sie werden aus diesen Gedanken und diesem Körpergang heraus wohl andere Handlungen ausführen als sonst. Anstatt zögerlich werden Sie wohl klar an der Türe klopfen und sie dann lächelnd aufmachen anstatt betreten und unsicher davor zu warten. Diese Handlungen werden auf Sie und Ihr Gegenüber Auswirkungen haben!
Schnippen Sie mit ihren Fingern. Sofort entsteht das innere Bild von «Gewitztheit und Leichtigkeit», das hat der Körper so abgespeichert. Damit verbunden bekommen sie im Nu positive Gefühle. Wahrscheinlich ist ihre nächste Handlung lebensfroh und optimistisch.
Machen Sie die Handbewegung «Daumen hoch» und der Körper versteht sofort, dass etwas Gelungen ist. Die Emotionen werden etwas mit Anerkennung, Affirmation, Zustimmung zu tun haben und ihre nächste Handlung wohl auch.
So gibt es eine Unmenge von Möglichkeiten, ihr Körperwissen lebensbejahend einzusetzen.
Die Vereinigung von «Kopfwissen» und «Körperwissen» würde uns erlauben, das Leben sehr positiv und erfolgreich zu gestalten. Probieren Sie es aus! Und seien Sie bitte nett mit sich, wenn Ihr Unbewusstes manchmal ungefragt das Steuer übernimmt und für Sie die weisen Entscheidungen trifft.
Maya Onken
Lust auf ein weiteres Experiment?
Schnippe doch mal mit den Fingern und geben ein positives Daumen hoch Zeichen. Während du das tust sage negative Dinge wie «Ich bin total demotiviert und niedergeschlagen und kraftlos».
Was fällt dir auf?
Spürst du, dass diese zwei Dinge einfach nicht zusammen gehören? Auch hier hat dir niemand was ins Getränk gestreut, sondern es ist ganz banal: dein Körper verknüpft gewisse Bewegungen mit bestimmen Gemütszuständen. Schnippen und Daumen hoch haben was mit Energie, Leichtigkeit, positivem Erleben zu tun.
Im Coaching nutzen wir diese Erkenntnisse und geben sie an unsere Kunden weiter, so dass diese sich durch Körperhaltungen positiv bestärken können.
Dies und vieles mehr kannst du bei uns im Coaching First Level lernen.
Immer wieder wird darüber gerätselt, was systemisches Coaching heisst.
Hier eine Zusammenfassung.



