Coaching

Coachingausbildung in verschiedenen Formaten

  • Coaching Basic - der Starter

  • Zert. Coaching OA - ein weiterer Schritt

  • Dipl. Coach OA - für Profis

  • Coaching Plus - Weiterbildungen & Vertiefung

 

Weiterbildungszertifikat Online Coaching

Online Coaching kompetent gestalten

"Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern." Konfuzius

Was für eine Chance! Die Covid-19-Krise weist uns Coachs auf die Möglichkeit hin, dass wir Menschen nicht nur physisch in ihren Herausforderungen begleiten, sondern auch online.

Damit können wir unseren Radius vergrössern. Denn der Anfahrtsweg fällt weg. Auf einmal können wir uns über hunderte von Kilometern hinweg für ein Coaching treffen.

Natürlich stellt sich sofort die Frage: "Und wie soll das gehen?" - "Wie kann ich meine Kundinnen und Kunden über ein Bildschirmfenster genauso gut in ihrem Lösungsfindungsprozess begleiten?" - "Was mache ich, wenn mein Coachee emotional wird?" - "Wie kann ich Dinge stellen, Bilder zeigen, Zeichnungen anfertigen?"

Das sind gute Fragen - wir haben die Antwort darauf.

In dem Online Lehrgang von insgesamt  8 Webinaren zeigen wir auf, was es alles braucht, um online mit einem Coachee zu starten, was es für die Gestaltung von einer digitalen Begegnung braucht, welche Methoden, Tools und Plattformen man einsetzen kann, damit ein Online Coaching erfolgreich wird. Und dies nicht nur theoretisch, sondern es wird immer auch praktisch geübt. 

Um sich eine gute technische und methodische Online Sicherheit anzueignen, gibt es weitere 8 Übungszeitfenster. Diese sind fakultativ und dienen dem Festigen des Stoffes und um die Tools und Methoden zu üben.

Zum Schluss zeigen Sie ihre Kompetenz in einem Online Coaching und erhalten bei einem gelungenen Gespräch unser

Weiterbildungszertifikat Online Coaching 

Online Coach an der Onken Academy

Facts in Kürze

Startdaten

Start Di, 04. Mai 2021

Kurs Nr. OCZ0521

  • Di, 04. Mai 2021
  • Di, 11. Mai 2021
  • Di, 18. Mai 2021
  • Di, 25. Mai 2021
  • Di, 01.Juni 2021*

  • Mi 09. Juni 2021

  • Di 15. Juni 2021

  • Di 29. Juni 2021*

Kurszeiten
jeweils 11:00 - 12:30 Uhr, ausser *11:00-13:00 Uhr

Zusätzlich Übungsgelegenheit in Peergroup:

  • Do, 06. Mai 2021
  • Mi, 12. Mai 2021
  • Do, 20. Mai 2021
  • Do, 03. Juni 2021

  • Do, 10. Juni 2021

  • Do, 17. Juni 2021

  • Fr, 18. Juni 2021

  • Fr, 25. Juni 2021

Übungszeiten: 11:00 - 15:00 Uhr

Webinare im Überblick

Online starten mit einem Coachee

  • Wir startet man Online mit einem Coachee
  • kreative Kennenlernmöglichkeiten 
  • Pacing im Online Setting
  • Online Coaching Basic
  • Methoden ohne Technikkompetenz

Chancen, Vorteile und Herausforderungen des Online-Coachings

  • Was macht Coaching erfolgreich? Was davon ist online möglich?
  • Nähe – Distanz
  • Anonymität – Vertrauen
  • Geeignete Themen und Zielsetzungen für Online-Coaching
  • Individuelle Erfahrungen der Teilnehmenden
  • Ich-Bezug: Meine Chancen für meine Coachingarbeit

Erfolgsfaktoren für ein Online-Coaching

  • Rahmenbedingungen (virtuelle Welt, Kontext und Aufmerksamkeit)
  • Vorbereitung
  • Tools und Plattformen
  • Ein gelungener Start
  • Coachingprozess und Abschluss
  • Ich-Bezug: An welchen Erfolgsfaktoren werde ich arbeiten, wie geht’s bei mir weiter?

Praxisteil und Auswertung

  • Exemplarische Wahl von Tools und einer Plattform
  • Vorbereitung
  • Coaching-Sequenz: Durchführung und Auswertung
  • Ich-Bezug: Meine persönlichen Take-Aways für meine Coaching-Online-Praxis

Methoden, Tools & Tipps

Methoden, Tools & Tipps zur Durchführung von Coaching Interventionen wie:

  • Skalierung
  • Brainstorming
  • 6-W-Fragetechnik
  • Arbeit mit Bodenankern
  • Innere Antreiber analysieren
  • Zieldefinition mit SMART
  • 3 verschiedene Tools

Digiitale Coachingplattformen Teil 1

Digitale Coachingplattformen als Hilfsmittel im Online-Coaching kennenlernen und ausprobieren

Teil 1

Thema: Bilder sagen mehr als Worte.

Mit Bildern Gefühle online visualisieren für: Warmup, Zielarbeit, Mediation, 
Abschluss

Ressourcenorientiertes Selbstmanagement Online

Tools: Gefühlsmonster und das Zürcher Ressourcen Modell

Digitale Onlineplattform Teil 2

Systemische Aufstellungen mit Online-Tools

das Online-Systembrett

Digitales arbeiten mit dem «Inneren Team»

Tools: Online System Brett und Coachingspace.net

Zeig, was du kannst

Die Teilnehmenden zeigen in einem Online-Coaching was sie gelernt haben und wie sie online coachen.

In sehr kleinen Gruppen und mit je einem Experten/einer Expertin werden die Coachings ausgewertet und zertifiziert.

Kosten:  

CHF 980.- plus Einschreibegebühren CHF 150.-

(inkl. Skripts, Power Point Unterlagen,  Übungsgelegenheiten, Zertifizierung) 

Wichtig für technische Beginners:

Für technische Anfänger/innen wird empfohlen für CHF 80.- einen Zusatzsupport zu buchen.

Kursleitung:  Patrick Meyer, Maya Onken, Isolde Bauer und Margareta Basauri

Kursort: Online mit Alfaview

Voraussetzung für den Abschluss:
abgeschlossene Coachingausbildung oder in Ausbildung

Abschluss: Zertifizierung

 

Wir beraten Sie gerne.

Aytac Atilla

Aytac Atilla
+41 43 211 00 11, Mail

Online Unterricht an der Onken Academy

Kursleitung

Das Online Trainerinnen Team der Onken Academy

v.li.n.re: Isolde Bauer, Margareta Basauri, Maya Onken

Patrick Meyer im Online Coach Lehrgang Onken Academy

Patrick Meyer

 
Brain-Food

Brain-Food

Grafische Übersicht der Coachingausbildung

Hier finden Sie die grafische Übersicht der Coachingausbildung. Wie Sie sehen können, können Sie diese auf 3 Niveaus absolvieren.

Und mit 3 Weiterführungen zu einem anerkannten Abschluss und einer Subjektfinanzierung gelangen.

Wo kann ich Coaching einsetzen?

Oft geht es im Coaching um berufliche Themen, Veränderungswünsche, Krisen im Job, Streit im Team, Konflikte mit Vorgesetzten, Über- und Unterforderung.

Ebenso kann Coaching für private Themen eingesetzt werden. Liebesnöte, Kindererziehung, Klärung schwieriger Situationen, eigene Sinnfindung, neue Ausrichtung, Entscheidungen.

Sie können Coaching in all diesen Settings anwenden:

  • Businesskontext
  • persönliches Einzelcoaching
  • Erziehungsberatung und Elterncoaching
  • Laufbahncoaching
  • etc.

Sie können Coaching mit Erwachsenen und Jugendlichen anwenden, Ihre Jobkompetenzen damit erweitern, Ihre eigenen Themen aufarbeiten und dabei ziel- und erfolgsorientierter werden, eine Teilselbständigkeit (bei einer vollen Selbständigkeit empfehlen wir den Abschluss mit Diplom!) aufbauen und für alle herausfordernden Situation (eigene und die von anderen) ein hilfreiches, wirksames Kommunikationswerkzeug zur Hand haben.

Was ist Coaching?

Coaching ist eine Kommunikationsart, die Menschen weiterbringt.  Coaching ist die Brücke zwischen dem jetzigen Leben und dem, was der Klient erreichen will.

Es ist ein Gesprächsablauf, der Menschen gedanklich an andere Orte führt, wo sie vorher noch nicht nach einer Lösung gesucht haben. Dieser neue innere Spaziergang startet einen spannenden Such- und Findungsprozess, welcher verändert, weiterbringt und zu konkreten Massnahmen führt.

Coaching ist lernbar! Wir zeigen, wie es geht. Coaching soll auch geübt werden, weil es eine andere Art der Kommunikation ist, die wir unter normalen Umständen nicht gebrauchen.  

Das Kernelement im Coaching sind Fragen (nicht Antworten) und kreative Methoden. Wir vermitteln ausschliesslich anerkannte, wissenschaftlich erforschte Methoden namhafter Schulen und Begründer (Milton Erickson, Steve de Shazer, Gunther Schmidt etc.).

Wirklich gutes Coaching steht auf der Basis einer menschenorientierten, wertschätzenden Haltung mit einem Fokus auf die Stärken, Ressourcen und Möglichkeiten des Klienten.

Coaching ist extrem positiv, weil es kein Studieren über das Problem gibt, sondern die Lösung im Zentrum steht. Es geht also um die Zukunft und Ziele und nicht um Gründe und die Vergangenheit.

Systemisches Coaching berücksichtigt zudem das Umfeld des Klienten und erarbeitet nicht blindlings Ideen und Massnahmen, die ungünstige Auswirkungen auf den Klienten haben werden, sondern mögliche Ergebnisse und Konsequenzen werden im Gespräch beleuchtet.

Coaching hat mittlerweile gerade im beruflichen Kontext (Business Coaching) eine hohe Akzeptanz. Unabhängig, ob das Thema privat oder beruflich ist, Coaching ist effektiv und wirkungsvoll.

oder

Was ist Coaching?

Coaching ist eine effektive, hilfreiche Beratungsform. Dabei geht es darum, einem Menschen bei aktuellen schwierigen Themen oder einer grossen Herausforderungen wieder den Blick auf Lösungen zu ermöglichen.  Dazu braucht es oft einen Perspektivenwechsel.

Wir kennen das alle! Wenn wir Probleme haben, dann verengt sich der Blick zu einem Tunnel, unsere Gedanken kreisen im gleichen Muster um die gleichen Themen und stecken womöglich andere Gebiete an mit der vorherrschenden Negativität. 

Coaching durchbricht diesen negativen Vorgang. Der Coach lenkt den Blick auf bereits Gelungenes und fokussiert den inneren Suchprozess auch auf andere Orte, an denen vorher noch nicht gesucht wurde.

Egal, ob sich die Fragestellung Ihres Klienten um berufliche Entscheidungen dreht oder es sich um eine schwerwiegende persönliche Krise handelt: Sie sind fähig, mit diesem wunderbaren Kommunikationswerkzeug eine Brücke zu schlagen, zwischen dem jetzigen Leben und dem, was Ihr Klient erreichen will.

Der Coach begleitet den Prozess seines Klienten voller Wertschätzung und Empathie und hat aber gleichzeitig die Aufgabe in gutem Selbstkontakt zu bleiben, um ideenreich zu intervenieren. Ausserdem soll der Coach den Kontext und das Umfeld seines Klienten im Auge behalten, und die Auswirkungen des Gesprächs berücksichtigen (systemischer Ansatz). Der Blick im Coaching ist auf eine bessere Zukunft gerichtet, auf Ziele und Lösungen. 

Ein Coach braucht neben einer wertschätzenden, empathischen Grundhaltung einen guten Methodenkoffer und Erfahrung, um einen Klienten kompetent zu begleiten. Und das alles Lernen Sie im Coaching Basic.

Die meisten Klienten gewinnen im Coaching: Klarheit – Übersicht – Zuversicht – Hoffnung – Ideen – Gewissheit – Lösungen

Coaching ist lernbar. Wir zeigen Ihnen wie!

Welche Abschlüsse sind möglich?

Sie können bei uns mit drei Stufen und drei Richtungen abschliessen.

Drei Stufen von Coaching:

  • Coaching Basic (16 Tage) – geeignet für einen Einstieg ins Coaching und eine eigene differenzierte Standortbestimmung
  • Coaching mit Zertifikatsabschluss (25 Tage) – geeignet, um den aktuellen Beruf mit fundiertem Coaching zu ergänzen und Coachees mit ihren beruflichen und privaten Themen umfassend begleiten zu können.
  • Coaching mit Diplomabschluss (45 Tage) – geeignet, um sich im aktuellen Beruf oder einer gewünschten Selbständigkeit professionell zu positionieren und Kunden mit herausfordernden Themen kompetent begleiten zu können.

Sie können zwei anerkannte Abschlüsse innerhalb der Diplomlehrgänge machen

Die Modulzertifikate AdA-FA-M2 und AdA-FA-M3

  • SVEB: Schweizerischer Verband für Weiterbildung
  • AdA: Ausbildung
  • FA: Fachausweis
  • M: Modul
  • ECTS: European Credit Transfer and Accumulation System

Die Modulzertifikate sind Teilabschlüsse für einen eidg. Fachausweis. Die Teilabschlüsse M2 und M3 sind während 5 Jahren gültig. Die Weiterführung zum eidg. Fachausweis Ausbilder/in an der Onken Academy ist möglich. Der Abschluss «eidg. Fachausweis Ausbilder/in» wird seit 2018 subjektfinanziert, bis zu 50% der Kurskosten (für die Modulzertifikate) werden zurückerstattet.

Die damit erreichten ECTS Punkte sind Bologna-konform.

Heart-Kiss

Heart-Kiss

Unsere Werte

Wir wollen Sie im Innersten berühren, damit Sie dies mit anderen in Gesprächen professionell, kompetent und liebevoll tun können. Wir begleiten Sie individuell und intensiv mit fundierter Fachbetreuung und leidenschaftlichem Engagement in Ihrem persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess. Wir bieten Ihnen unsere jahrelange Praxiserfahrung im Umgang mit Einzelnen und Gruppen in spannenden Kursen an, damit Sie Ihr eigenes Lebenswissen und Ihre Visionen mit neu Gelerntem verbinden und Ihr individuelles Paket schnüren können. Nach unserem 16tägigen Studiengang «Coaching Basic» oder dem 25tägigen Lehrgang «Zert. systemisches Coaching» mit Zertifikatsabschluss* können Sie Ihre Wünsche wahr werden lassen und Ihre Herzensangelegenheit in die Welt hineintragen. Wir freuen uns auf Sie!


Wer begleitet Sie durch den Lehrgang

Patrick Meyer

Fachdozent Patrick Meyer

Klarheit zur eigenen Mission bringt Orientierung, Energie und Ausdauer - auch im Beruf. Gemeinsam mit konsequenter und achtsamer Selbstführung, einem passenden Umfeld sowie einem aktiven, fordernden und inspirierenden Netzwerk bilden sie die Bausteine für Erfolg.  Das sind Patrick Meyers Devisen beim Unterricht.  

  • Betriebsökonom (FH)
  • Arbeits- und Organisationspsychologe (M.A.)
  • Organisationsberatung und Coaching (MAS)
  • Zertifizierter Coach für Intelligent Leadership Coaching (IL-Coaching)
  • Erwachsenenbildner (HF)

Patrick Meyer im Coaching Lehrgang Onken Academy

Maya Onken

Fachdozentin Maya Onken

Ich unterrichte mit viel Freude und Begeisterung. Das wertschätzende Klima, das in Kürze jeweils entsteht, schafft einen wunderbaren Boden, um lernend und neugierig Neues zu erforschen. Offenbar schaffe ich es meist, die TeilnehmerInnen zu begeistern und zu motivieren, an sich zu glauben und ihr Potenzial zu entwickeln.

  • Inhaberin und Geschäftsführerin der Onken Academy GmbH
  • lic.phil. I (Germanistik, Pädagogik und Psychologie)
  • Dozentin und Bestsellerautorin
  • Rednerin
  • Dipl. system. Coach
  • Zert. Prozessberaterin
  • Certificate of Advanced Studies in Coaching Advanced IAP
  • Maya Onken im Online Coaching Lehrgang Onken Academy

    Isolde Bauer

    • HBT Resilienz & Business-Coach & Trainerin (DVWO) 

    • Ausbilderin mit eidg. FA
    • Dipl. Systemischer Coach
    • Zert. Prozessberaterin
    • Dipl.-Betriebswirtin (FH)    

    Lernen darf auch leicht sein! Mit Herz und Verstand gestalte ich einen lebhaften und abwechslungsreichen Unterricht. Fachwissen vermittle ich mit Humor und Kreativität und praktische Beispiele erleichtern den Transfer in den Alltag.                         

    Isolde Bauer

    Margarita Basauri

    • Dipl. Master of Coaching ECA
    • Eidg. Dipl. Unternehmensleiterin HF NDS
    • profilingvalues Experte & Trainer
    • eidg. FA Ausbilderin 
    • Prüfungsexperte SVF-Leadership

    Alles, was technisch und digital ist, erweckt meine ungebremste Neugierde. Ich kann stundenlang ausprobieren und freue mich dann, wenn ich meine Wissenseroberungen geduldig und Schritt für Schritt weitergeben kann.

    Margarita Basauri

    Was wir Ihnen anbieten

    Was wir Ihnen anbieten:

    Wir bringen unseren umfangreichen Wissensschatz und unsere langjährige Erfahrung im Begleiten von persönlichen Lernprozessen in die Lehrgänge ein und unterrichten erprobte und funktionierende Coachingmethoden nach dem Motto «best practise».

    Wir vermitteln die Inhalte anerkannter Coachingschulen mit viel Leidenschaft und Kompetenz. Coaching darf auch leicht gehen. Und wenn es «Verständnis-Knöpfe» gibt – und die gibt es – dann entwirren wir diese mit viel Geduld und einer Prise Humor. Am Ende jedes Schulungstages gehen die Teilnehmenden bereichert, inspiriert, motiviert und bewegt nach Hause.

    Es ist uns ein Anliegen, neben unseren fokussierten Unterrichtsinhalten auch individuelle Bedürfnisse und Fragen zu berücksichtigen. Dabei spielt bei uns der ganzheitliche Ansatz eine zentrale Rolle, so dass wir in unseren Betrachtungen stets Körper, Geist und Seele miteinbeziehen.

    Theorien bereiten wir portioniert und didaktisch so auf, dass sie fass- und umsetzbar werden. Unser Coachingwissen soll sich dabei mit dem Bildungsstand und den Begabungen der Kursteilnehmenden verbinden. So weben wir Coaching in bestehende Lebenserfahrungen ein und gestalten individuelle Lernteppiche und Wissensmuster. Dadurch entsteht praxisorientiertes Lernen, welches nicht morgen vergessen ist, sondern sich nachhaltig in die Kompetenzpalette einreiht

    Hand-Tipps

    Hand-Tipps

    Trage ein Lächeln und habe Freunde...

    Experiment Zeitschrift

    Ja genau, Sie haben richtig gelesen, wir laden Sie ein, ein kleines Experimente mit uns zu machen.

    Bitte nehmen Sie doch ein Papier und schreiben Sie ihre aktuelle Frage zu einem Thema auf, welches Sie beschäftigt. Da könnte es zum Beispiel heissen: "Wie sage ich es ihm, dass er mich beleidigt hat?" Oder "Für welches Jobangebot entscheide ich mich?"

    Dann nehmen Sie eine Zeitschrift oder eine Zeitung und blättern darin herum und suchen Sie bitte die Antwort dazu. Es kann ein Bild sein, es kann ein Spruch sein oder vielleicht springt ihnen ein Wort ins Auge.

    Haben Sie es gefunden? Nein, das ist kein Woodo, das nennt man im Coaching «Aufmerksamkeitsfokussierung».

    Experiment Fingerschnippen

    Lust auf ein weiteres Experiment?

    Schnippen sie doch mal mit den Fingern und geben ein positives Daumen hoch Zeichen. Während sie das tun sagen sie negative Dinge wie «Ich bin total demotiviert und niedergeschlagen und kraftlos».

    Was merken Sie dabei?

    Spüren Sie, dass diese zwei Dinge einfach nicht zusammen gehören? Auch hier hat ihnen niemand was ins Getränk gestreut, sondern es ist ganz banal: Ihr Körper verknüpft gewisse Bewegungen mit bestimmen Gemütszuständen. Schippen und Daumen hoch haben was mit Energie, Leichtigkeit, positivem Erleben zu tun.

    Im Coaching nutzen wir diese Erkenntnisse und geben Sie an unsere Kunden weiter, so dass diese sich durch Körperhaltungen positiv bestärken können.

    Dies und vieles mehr können Sie bei uns im Coaching Basic lernen. 

    Interview zu systemischen Coaching

    Interview mit Dr. Gunther Schmidt

    Interview zu systemischen Coaching mit Maya Onken

    Handout zu systemischen Coaching

    Immer wieder wird darüber gerätselt, was systemisches Coaching hiesst.

    Hier eine Zusammenfassung.

    Artikel zu Embodiment

    Embodiment – Nutze die Weisheit deines Körpers

     

    Kürzlich war ich in einer Bar und sah aus den Augenwinkeln eine Person, mit der ich vor vielen Jahren einen heftigen Streit hatte. Wir konnten die Sache nie ganz klären und unsere eher freundschaftliche Beziehung ging daraufhin auseinander. Wenn ich eine persönliche Looser-Liste aufstellen würde, auf der ich all die Situationen aufschreiben müsste, in denen ich mich unfair behandelt fühlte, aber selbst auch falsch gehandelt hatte, dann wäre diese gescheiterte Freundschaftsbeziehung auf Platz 3.

    Ich ging also kurz aufs Klo, um mich zu beruhigen und beschloss, mir durch die Anwesenheit der Person den Abend nicht verderben zu lassen. Die Bar war gross genug, um mich in einer anderen Ecke aufzuhalten. Ich entschied mich, mit meinen Freunden einen schönen Abend zu verbringen, die Person einfach zu ignorieren und jeden Augenkontakt mit ihr zu vermeiden. Das war der Plan.

    Zurück an meinem Platz trank ich einen Schluck von meinem Getränk. Auf einmal griff meine Hand in meine Jackentasche und zückte mein Handy. Zu meiner eigenen Überraschung öffnete sich mein Mund und ich sagte: «Sorry, Leute, habe gerade eine SMS erhalten, muss heim.» Dann stand ich auf und ging.

    Wie war das möglich? Was war genau passiert? Wie konnte ich entscheiden, dass ich bleiben würde und dann ging ich trotzdem? Spulen wir das Ganze nochmals zurück und schauen es uns im Detail an.

    Ich war mit meinen Freunden da und fühlte mich wohl. Mein Körper wägte sich in absoluter Sicherheit, Zugehörigkeit, und er bekam genügend Zuwendung. Sind diese drei Grundbedürfnisse eines Menschen befriedigt, dann sind Körper und Psyche entspannt. Im Volksmund würde man sagen: Dieser Mensch ist glücklich.

    Als ich damals jene Person erblickte, passierte in mir folgendes: Der Erkenntnis, dass es sich um eben jene Person handelte, folgte eine Flutwelle von Gefühlen, die durch mich hindurchwallten. Erschrecken, dass diese Person da war. Erinnerungen an all das, was geschehen war, in kleinen Bildfetzen. All die Gefühle, die bei diesen Bildfetzen dabei waren, wurden sofort wieder aktiv: Verletzung, Schmerz, Verzweiflung, Aggression, Wut, Trauer etc., dann sofort auch Schuldgefühle und Scham. Das alles wirbelte in ungeordnetem Bienensummen in mir herum. Bilder und Gefühle alarmierten in Sekundenschnelle mein limbisches System. Dies ist der Teil im Hirn, den wir auch das Reptilienhirn nennen. Es hat seit Urzeiten unser Überleben gesichert, denn es reagiert auf Gefahr mit drei Reaktionsmöglichkeiten: Flucht, Kampf und Sich-tot-stellen. Dieses System steuerte auch meinen Kopf, so dass ich sofort wegsah, als ich die Person erblickte und ihr den Rücken zukehrte (sich totstellen). Auf dem Klo versuchte ich dann, den Neocortex, das neue Hirn, das sich der Mensch über Jahrtausende dazu erworben hat – darum heisst er auch «neo» (neu) – einzuschalten. Ich versuchte, mit klaren, vernünftigen Gedanken eine Lösung für die Situation zu finden. Ich erwog die Grösse des Raums, die Wichtigkeit meiner Freunde, die möglichen Verhaltensweisen und deren Auswirkungen und entschied mich dann für «Kampf». Ich würde hier bleiben trotz Gefahr. Als ich mich jedoch wieder zurück in der «bedrohlichen Arena» befand, übernahm mein limbischen System wieder: Es entschied sich für «Flucht» und drängte mich, die Gefahrenzone zu verlassen und zu gehen.

    Was hat das nun alles mit unserem Körper zu tun? Unser Körper hat keinen direkten Zugang zu logischen Gedanken. Er versteht diese Überlegungen nur, wenn wir ihm die entsprechenden Bilder senden. Wenn wir also denken: «Ich bleibe in der Bar und lass mir den Abend nicht verderben!», dann muss ich dem Gehirn ein Bild senden, wie ich mit meinen Freunden mit dem Rücken zur Gefahrenperson gedreht am Tisch sitze, trinke und lache.

    Die Gedanken in unserem Kopf, welcher natürlich auch Teil des Körpers ist, hat einen direkten Zugang zu unserem Bewussten. Wir können also im Kopf bewusste Entscheidungen treffen, die wir dann willkürlich, also geleitet, umsetzen. Der Körper hingegen hat einen wunderbaren Zugang zu unserem Unbewussten.

    Wie die meisten bereits wissen, kann man das Verhältnis zwischen Bewusstem und Unbewusstem mit einem Eisberg vergleichen. Nur seine Spitze (das Bewusste) ragt über die Wasseroberfläche hinaus, das meiste des Eisberges liegt jedoch darunter (das Unbewusste). Manche Forscher sprechen von 1% bewusster gegenüber 99% unbewusster Vorgänge. Dies bedeutet, dass der Körper Zugang zu einem riesigen Wissen hat, uns dieses aber nicht in Worten, sondern nur in Bildern, Emotionen und Handlungen mitteilen kann.

    Man könnte jetzt sagen: «Das war doch völlig übertrieben, dass du da einfach gegangen bist». Aber mein Körper registrierte viele Informationen, die meinem Bewussten verborgen blieben. Er erinnerte sich an all die vielen unglücklichen Diskussionen, die Streits und die Trennung. Er wusste noch Bescheid, wie mir das alles an die Nieren ging. Die Bilder, die mir mein Körper die ganze Zeit schickte, lösten die bedrohlichen Emotionen aus, und mein Körper wusste, dass mir diese Situation nicht gut tat.  Deshalb entschied er für mich, dass ich meine Anwesenheit im gleichen Raum, in welchem sich die Person aufhielt, unterbrechen und flüchten musste.

    Leider leben wir in einem Zeitalter, in welchem die gedanklichen, bewussten Entscheidungen, also etwa 1 % unseres Wissens, als sehr hoch und einzig qualifiziert bewertet werden. Das, was wir denken, hat Bedeutung und nicht das, was wir fühlen. Es ist, als wenn wir den Kopf von unserem Körper trennen würden. Mein Plädoyer geht darauf hinaus, dass wir zurück zu unserem Ganzen kommen sollten. Dass wir Gedanken und Gefühle – also Bewusstes und Unbewusstes – nicht trennen sollten und dies im Grunde genommen auch nicht können. Es ist ein dauerndes Zusammenspiel zwischen bewussten und unbewussten Informationen, zwischen willkürlichen (gelenkten) und unwillkürlichen (nicht steuerbaren) Prozessen. Der Hauptweg der Kommunikation geht über Bilder und diese Tatsache können wir nutzen.

    Wenn wir uns also zum Beispiel am Morgen ein Bild machen, wie der kommende Tag sein wird, dann wird der Körper sich darauf einstellen. Entsprechend der Bilder entwickeln sich Emotionen, welche die Grundlage für unsere Handlungen bilden. Entscheide ich bewusst noch im Bett, dass ich heute mit Leichtigkeit durch den Tag hüpfen und alle Herausforderungen lächelnd, gelassen und mit hoher Kompetenz überspringen werde, so dass ich am Abend glücklich und müde ins Bett fallen kann, dann habe ich mir ein Video des Tages gemacht. Diese gedankliche Bildfolge hat Auswirkungen. Mein Körper wird leichter aufstehen, gelassener das Frühstück richten und sich über das noch frische Brot freuen, weil der innere Film das so vorgesehen hat.

    Die meisten Menschen machen sich solche Filme, aber leider oft negative! Sie kreieren Katastrophen und Druckmacherfilme, die ebenfalls ihre Auswirkungen haben.  Entscheiden Sie sich bewusst für positive innere Bilder und Videos, das wird auf ihr Unbewusstes einen enormen Einfluss haben.

    Ein Siegerbild? Was sehen Sie da? Jemand mit mindestens einem erhobenen Arm. Versuchen Sie es: Stehen Sie auf und nehmen Sie diese Haltung ein! In dieser Haltung können Sie nicht denken: «Ich bin ein kleiner nichtsnutziger Wurm», das geht nicht! Sie können denken: «Wow, geschafft, gesiegt» und die Emotionen von Stolz und innerer Kraft begleiten Sie dabei.

    Der Erfolgsmarsch! Was sehen Sie, wenn Sie sich vorstellen, dass Sie zum Chef/zur Chefin ins Gespräch marschieren, um die Lohnerhöhung einzufordern und Sie sich gewiss sind, dass Sie das schaffen werden? Probieren Sie es aus, wie Sie gehen, wenn Sie sicher sind, dass der Erfolg auf Sie wartet. Bei diesem Gang haben Zweifel und kleinmachende Gedanken keinen Platz, sondern nur solche, dass Ihnen der Lohn zusteht, weil Sie einen guten Job machen. Sie werden aus diesen Gedanken und diesem Körpergang heraus wohl andere Handlungen ausführen als sonst. Anstatt zögerlich werden Sie wohl klar an der Türe klopfen und sie dann lächelnd aufmachen anstatt betreten und unsicher davor zu warten. Diese Handlungen werden auf Sie und Ihr Gegenüber Auswirkungen haben!

    Schnippen Sie mit ihren Fingern. Sofort entsteht das innere Bild von «Gewitztheit und Leichtigkeit», das hat der Körper so abgespeichert. Damit verbunden bekommen sie im Nu positive Gefühle. Wahrscheinlich ist ihre nächste Handlung lebensfroh und optimistisch.

    Machen Sie die Handbewegung «Daumen hoch» und der Körper versteht sofort, dass etwas Gelungen ist. Die Emotionen werden etwas mit Anerkennung, Affirmation, Zustimmung zu tun haben und ihre nächste Handlung wohl auch.

    So gibt es eine Unmenge von Möglichkeiten, ihr Körperwissen lebensbejahend einzusetzen.

    Die Vereinigung von «Kopfwissen» und «Körperwissen» würde uns erlauben, das Leben sehr positiv und erfolgreich zu gestalten. Probieren Sie es aus! Und seien Sie bitte nett mit sich, wenn Ihr Unbewusstes manchmal ungefragt das Steuer übernimmt und für Sie die weisen Entscheidungen trifft.

    Maya Onken

     

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