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Maya Onken
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Embodiment an der Onken Academy

Embodiment - Nutze die Weisheit deines Körpers

„Cogito – ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) von René Descartes hat unseren Bezug zum Körper und die Bevorzugung des Denkens seit Jahrhunderten geprägt. Also versuchen die meisten, ihre Themen mit dem Verstand zu klären. Aktuelle wissenschaftliche Resultate zeigen jedoch etwas ganz anderes auf: der Körper ist schneller! Und er handelt stets im besten Sinn für uns und unser Wohlbefinden. In ihm steckt Kraft und Wissen um Lösungen, die wir oft vergessen.

Manchmal braucht es eine andere Sprache!

Gemäss Dr. Gunther Schmidt: Ein Problem kann auch nur entstehen, wenn wir einen Unterschied haben zwischen einem Ist- und einem Soll-Zustand. Die Diskrepanz dazwischen ist es, was wir dann als Problem benennen. Der Ist-Zustand wird als Unzureichend und Ungenügend bewertet und der Soll-Zustand soll nun das Gewünschte erzeugen. Oft kommen Menschen ins Coaching, die sich schon viele Überlegungen bezüglich dem Soll-Zustand gemacht haben und auch schon einiges ausprobiert haben. Es hat aber nicht funktioniert.  

Dies lässt sich oft sehr einfach erklären: Es nützt nichts, auf einer bewussten, willkürlichen, kognitiven Ebene einen Entschluss, ein Vorhaben  zu fassen und dies umsetzen zu wollen. Wenn wir uns in der Situation befinden, in der wir eben etwas anders haben wollen, kommt ES anders. ES aktiviert einfach wieder unser altes Muster und schon wieder haben wir Emotionen oder handeln anders wie geplant. Diese Ebene ist unwillkürlich, unbewusst und wird von einer anderen Gehirnhälfte gesteuert: hier herrscht das limbische System vor. Wenn wir also eine Kooperation und ein Zusammenspiel zwischen Bewussten-Unbewussten, Willkürlichen-Unwillkürlichen anstreben wollen, braucht es eine ANDERE Kommunikation als Sprache. Sprache reicht da nicht mehr. Es braucht Metaphern und Bilder und noch wirksamer: eine Kommunikation über den Körper.

In den zwei Tagen lernen wir verschiedene Methoden kennen, wie wir unseren Körper als Spender für Lösungen, Entscheidungen und gute Ideen in der Beratung und im Coaching zieldienlich nutzen können.  

Da wir an den zwei Tagen auch nicht nur sitzen, sondern uns bewegen: Ersatz T-Shirt und bequeme Schuhe (Turnschuhe) mitbringen.

Mehr über Embodiment

Embodiment – ein Unwort für einen tollen Ansatz

 Es gibt noch keinen wirklich guten Begriff, der „Das Zusammenspiel von Körper, Kopf und Herz als ein Dream-Team“ beschreibtZurzeit nennt die Forschung und ein Teil einer Coachingszene diesen Ansatz „Embodiment“ was auf deutsch „Verkörperung“ bedeutet.

 Ich (Maya Onken) möchte hier mit einer sehr vereinfachten Geschichte ohne wissenschaftlichen Anspruch für den Laien erklären, welch wunderbare Chance wir noch nicht nutzen.

Als René Descartes das Zitat von Aristoteles berühmt machte „Cogito ergo sum“ – ich denke, also bin ich, ist es um uns geschehen. Dem Menschen wurde der Körper abgenommen und das einzig Wichtige war der Kopf und seine vernünftigen Gedanken.

Oh je, was für ein supergenaues Instrumentarium wurde da auf den Müll geworfen und verhöhnt. „Larifari“ – „Spührschmi -Fühlschmi“, „Gefühlsvoodu“, wurde von nun an alles genannt, was man nicht mit Logik und Vernunft erklären konnte.

 Bewusstsein ist Luxus

Nur für die wenigsten Entscheidungen hat man Zeit. Die allermeisten fallen schnell: Innerhalb von Sekunden treffen wir jeden Tag bis zu 100’000 Entscheidungen. Das Bewusstsein verschlingt 80 Prozent der Energie im Gehirn. Nur 20 Prozent stehen dem Unterbewusstsein zur Verfügung. Für alles, was die Routine übersteigt, muss der Organismus neue Netzwerke anlegen, Botenstoffe und Signalkaskaden in Sekundenschnelle hochfahren und andere Körperfunktionen drosseln. In einer schwierigen Prüfung versinkt alles um einen herum, die Füße werden kalt, die Hände klamm. Das Gehirn saugt alle Energie ab. (1)

Dabei wären wir gar nicht hier, wäre nicht unser Instinkt gewesen, der sofort Gefahr witterte, subito schnell reagieren konnte (fliehen, kämpfen, totstellen) und Situationen entschärfte. Das Reptilienhirn, auch limbisches System genannt, ist schnell. Viel schneller als ein Gedanke. Du rennst bereits bevor du erkennst, dass es keine Schlange, sondern nur ein Ast ist, der da am Boden liegt. Und das war in unserer Entwicklungsgeschichte von entscheidender Bedeutung. Hätten wir damals nachgedacht, was wir nun tun sollen angesichts des Säbelzahntigers, der auf uns zukommt, dann gäbe es nicht. Wir wären ausgestorben, weil unser Denken zu langsam gewesen wäre.

 Auch unser unbewusstes, welches ja über Unmengen von Informationen verfügt, wird verpönt. Nur „bewusste“ Vorgänge haben Richtigkeit. Wie schade. Je nach Forschungsergebnis werfen wir zischen 98% aller Daten, über die wir verfügen, das Klo hinunter.

Über 99 % läuft unbewusst,

„Die Macht des Unbewussten ist gewaltig“, sagt Roth. Er schätzt, dass uns nur 0,1 Prozent dessen, was das Gehirn gerade tut, bewusst wird. Den Rest verarbeitet das Gehirn unbewusst. Wir sind die Letzten, die erfahren, was unser Gehirn vorhat und wie es uns beeinflusst. (1)

Nein, das mit dem Klo geht nicht, denn unsere unbewusste Datenmenge können wir nicht löschen, sondern nur ignorieren und verdrängen.

Auf die Intuition vertrauen

Der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung kann an zahlreichen Beispielen belegen, dass es sich lohnt, auf die Intuitionen zu vertrauen, wenn man über Dinge nachdenkt, über die man wenig weiß oder die schwer vorherzusagen sind. „Eine komplexe Analyse zahlt sich dagegen aus, wenn es gilt, die Vergangenheit zu erklären, wenn die Zukunft in hohem Maße vorhersehbar ist und wenn reichlich Information vorliegt“, schreibt er in seinem Buch „Bauchentscheidungen“. (1)

 Wie wäre es also, wenn wir alle diese wunderbaren Ressourcen wieder an Bord nehmen würden. Als geniale Ergänzung und Lernersteigerung zum Gedachten? Wir würden über eine enorme Menge Ideen für neue „Lösung“ verfügen. Unser „Körper“ und die dazu passenden „Emotionen“ machen uns sowieso ständig einen Strich durch die Rechnung. So gehen wir in The Body Shop, um eine Bodylotion zu kaufen. Zuhause packen wir dann viele tolle Produkte aus, aber keine Lotion. Die Emotionen haben entschieden und nicht der Verstand. Oder du sitzt in der Bar und herein kommt deine Jugend-Feindin. Auch wenn du dir sagst, dass das alles Jahre her ist, steht dein Körper auf einmal auf, nimmt die Jacke und geht.

Im „Embodiment“-Coaching wollen wir all das Wissen zusammenführen, unser Körperwissen soll an Board geholt werden und mithelfen, ganzheitliche Lösungen zu suchen.


Kursdatum:

  • 21./22. März 19
  • 19. Aug./09. Sept. 19
  • 17.-18. Jan. 20 

Kurszeiten

09:00 - 17:00 Uhr

Kosten:

CHF 590.-

Kursleitung:

Maya Onken

  • Lic.phil.I
  • Dipl. System. Coach
  • Beraterin SGfB
  • CAS Advanced Coaching
  • Geschäftsführerin Onken Academy GmbH
  • Autorin
 

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